

Nichts ist ärgerlicher, als sich wochenlang auf die eigenen Erdbeeren zu freuen – und dann liegen die reifen Früchte matschig im Dreck oder sind von Schnecken angeknabbert. Genau das lässt sich mit einem einfachen Handgriff verhindern: Mulchen mit Hobelspänen. Ich mache das jedes Jahr, und der Unterschied ist riesig.
Die Idee ist simpel: Die reifen Früchte sollen nicht direkt auf der feuchten Erde liegen. Eine lockere Schicht Hobelspäne bildet eine trockene, saubere Unterlage. Das bringt dir gleich mehrere Vorteile auf einmal:
Den besten Zeitpunkt zum Mulchen erkennst du an den Pflanzen selbst: Sobald deine Erdbeeren in der Vollblüte stehen, ist es so weit. Dann bringst du die Hobelspäne aus – rechtzeitig, bevor sich aus den Blüten die ersten Früchte bilden und herunterhängen. So liegt die schützende Schicht schon bereit, wenn die Erdbeeren schwer werden.
Verwende am besten Hobelspäne aus dem Tierbedarf (die gibt es günstig als Einstreu für Kleintiere). Sie sind sauber, trocken und unbehandelt. Verteile sie rund um die Pflanzen und unter den Blütentrieben – eine Handbreit dick reicht völlig. Achte darauf, dass das Herz der Pflanze (der Austrieb in der Mitte) frei bleibt und nicht zugedeckt wird.
Erdbeeren mulchen ist einer dieser kleinen Handgriffe, die im Garten den größten Unterschied machen. Ein Sack Hobelspäne, einmal verteilt zur Vollblüte – und du erntest saubere, gesunde Früchte statt matschiger Schnecken-Beute. Probier es dieses Jahr einmal aus, du wirst es nicht bereuen.
Mulchst du deine Erdbeeren auch? Schreib mir in die Kommentare, womit du die besten Erfahrungen gemacht hast! 🍓