Hier gibt‘s den 2. Teil zur cleveren Nutzung des Herbstlaubes! 🍁🍂
✅ Beete können mit Hilfe von Laub angelegt werden. Dazu wird das Stück Wiese, dass man umwandeln möchte, einfach mit einer dicken Schicht Laub gemulcht. Der darunter liegende Rasen erstickt, verrottet und bildet so einen fruchtbaren Gartenboden, ganz ohne Umgraben und der damit verbundenen Bodenerosion. Am besten eignet sich natürlich der Herbst, um Beete auf diese Weise anzulegen. Denn dann gibt es genug Laub und der Boden hat auch bis in den Frühling Zeit zu reifen und ist passend zur ersten Aussaat bestens vorbereitet.
✅ Kompost kann man auch aus Herbstlaub herstellen. Für kleinere Mengen eignet sich eine Komposttonne, während größere Mengen auf einem Komposthaufen Platz finden. Um die Kompostierung zu beschleunigen, empfiehlt es sich, die Blätter zu zerkleinern (zum Beispiel mit dem Rasenmäher). Auch eine ausreichende Belüftung ist wichtig, damit die Mikroorganismen arbeiten können. Blätter von Ginko, Eiche, Kastanie, Walnuss und Pappel sind schwer kompostierbar und sollten daher immer mit ausreichend anderen Laubblättern vermischt werden.
✅ Igel fühlen sich in einem Laubhaufen pudelwohl und haben auch gleich das perfekte Versteck für ihren Winterschlaf. Wenn du also eine ruhige, abgelegene Ecke im Garten hast, lass etwas Laub liegen – die Igel werden es dir danken.
➡️ Am besten eignen sich die folgenden Laubarten zur Verwendung: Linde, Birke, Buche, Ahorn, Esche, Erle, Weide, Obstbaum, Haselnuss
❌ Laubsorten die nur sehr langsam verrotten, solltet ihr nicht für diese Tipps nutzen. Dazu zählen Pappel, Walnuss und Eiche. Auch Kastanienlaub solltet ihr meiden. Denn die Kastanien-Monier-Motte überwintert im Laub und könnte sich darin vermehren.
✳️ die ersten 3 Tipps zur cleveren Nutzung von Herbstlaub findet ihr
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