

Knoblauch ist nicht nur ein tolles Würzmittel aus der Küche – im Beet ist er ein richtiger Gesundbrunnen für seine Nachbarn. Dank seiner bakterien- und pilzabtötenden Wirkung beugt er vielen Krankheiten vor. Ich zeige dir, welche Pflanzen sich besonders über Knoblauch als Beetpartner freuen – und welche ihn gar nicht mögen. 💚

Knoblauch ist wegen seiner bakterien- und pilzabtötenden Wirkung fast überall im Garten ein gern gesehener Partner – er beugt einigen Krankheiten ganz natürlich vor.
Hier wird Knoblauch vor allem für seine pilzverhütende Eigenschaft geschätzt:
Auch Obstgehölze gedeihen besser, wenn zu ihren Füßen Knoblauch wächst: Sie werden widerstandsfähiger gegen Obstbaumkrebs und Schorf, und auch die durch einen Pilz verursachte Kräuselkrankheit tritt dank Knoblauchbegleitung deutlich seltener auf.
Bekannt ist die pilzverhütende Wirkung vor allem bei Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Tulpen und Lilien. Und Rosen werden wesentlich seltener von Mehltau befallen, wenn Knoblauch in ihrer Nähe wächst. Praktischer Nebeneffekt: Blattläuse mögen den strengen Geruch nicht und lassen Pflanzen in Knoblauch-Gesellschaft in Ruhe.
Nur eine Pflanzengruppe verträgt Knoblauch nicht neben sich: Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen und Lupinen. Die setzt du also besser woanders hin.
Hast du noch Knoblauch in der Küche, kannst du diese Zehen einfach stecken – allerdings sollte er aus Deutschland stammen, denn Knoblauch aus wärmeren Gefilden übersteht unseren Winter oft nicht. Noch sicherer gelingt es mit speziellem Pflanzknoblauch. Wie du dabei Schritt für Schritt vorgehst, liest du in meinem Beitrag Knoblauch richtig pflanzen.
Also: auf den Knoblauch, fertig, los – Vorbeugung ist die beste Therapie! 💚
Neben welchen Pflanzen hast du Knoblauch im Beet? Schreib mir gern deine Erfahrungen in die Kommentare!
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