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Karottenkraut verwenden

Karottenkraut mit verwerten

Wirf das Möhrengrün bitte nicht weg – es ist viel zu schade für den Kompost! Das Grün der Karotten enthält mindestens genauso viele Nährstoffe und Vitamine wie die Wurzel selbst und lässt sich wunderbar in der Küche verwenden. Ich zeige dir, wie. 🥕🌿

Möhrengrün / Karottenkraut verwerten

Warum du Möhrengrün nicht wegwerfen solltest

Das Karottenkraut steckt voller Nährstoffe und kann bedenkenlos roh und gekocht verzehrt werden. Roh erinnert es im Geschmack an Karotten (wer hätte es gedacht 😅), gekocht eher an eine Mischung aus Spinat, Petersilie und Möhren.

Meine liebsten Verwendungen

  • Roh als Petersilienersatz – fein gehackt am Salat oder einfach zur Dekoration.
  • In Suppen – bringt schön Farbe ins Schüsselchen.
  • Als Gemüsebrühe – aus Möhrengrün, Sellerie- und Lauchblättern lässt sich eine leckere Brühe zaubern.
  • Als Pesto – sogar ein feines Pesto gelingt damit. 👉 Hier geht’s zum Rezept für Möhrengrün-Pesto.

Wichtig: nur unbelastetes Kraut verwenden

Am besten nimmst du frisches, knackiges Möhrenkraut aus dem eigenen Garten. Möhren aus dem Supermarkt sind häufig gespritzt, und gerade das Laub kann höhere Pestizidrückstände aufweisen. Daher gilt: am besten Bio, andernfalls vor der Zubereitung gründlich waschen. Verwende immer junge, feine Blätter – die schmecken am zartesten.

Wie du Möhrengrün frisch hältst

Möhrengrün welkt schnell – mit ein paar Handgriffen bleibt es aber mehrere Tage knackig:

  • Sofort abtrennen. Schneide das Grün gleich nach der Ernte von der Wurzel ab. Bleibt es dran, zieht es der Möhre Feuchtigkeit ab und beide werden schneller schlapp.
  • Wie einen Blumenstrauß stellen. Die Stiele in ein Glas Wasser, ab in den Kühlschrank – so hält das Kraut gut zwei bis drei Tage.
  • Oder ins feuchte Tuch. In ein leicht angefeuchtetes Küchentuch gewickelt und ins Gemüsefach gelegt, bleibt es ebenfalls einige Tage frisch. Wichtig: vorher nicht waschen – nass eingelagert fängt das Kraut schneller an zu faulen. Gewaschen wird erst kurz vor der Verwendung.
  • Einfrieren geht auch. Fein gehackt in Eiswürfelform mit etwas Wasser oder Öl auffüllen – so hast du portionsweise Grün für Suppe und Brühe vorrätig.

Ein Tipp noch: Ist das Kraut nur leicht welk, muss es nicht in den Kompost. Roh schmeckt es dann zwar nicht mehr, für Brühe oder Suppe ist es aber immer noch bestens geeignet. Sobald es allerdings gelb, schleimig oder schimmelig ist, gehört es weg – da hilft auch Kochen nicht mehr.

Karotten einfach selbst anbauen

Das beste Möhrengrün bekommst du natürlich aus eigener Ernte. Möhren lassen sich prima im Garten oder im Hochbeet anbauen – so hast du Wurzel und Kraut frisch zur Hand. Wenn du gerade planst, wo was hinkommt: In der Beetplanung in 5 Schritten zeige ich dir, wie ich dabei vorgehe, und im Hochbeet haben Möhren ohnehin einen guten Platz.

Verwertest du dein Möhrengrün auch? Verrate mir in den Kommentaren dein liebstes Rezept!

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Gärtnerin
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