

Wirf das Möhrengrün bitte nicht weg – es ist viel zu schade für den Kompost! Das Grün der Karotten enthält mindestens genauso viele Nährstoffe und Vitamine wie die Wurzel selbst und lässt sich wunderbar in der Küche verwenden. Ich zeige dir, wie. 🥕🌿

Das Karottenkraut steckt voller Nährstoffe und kann bedenkenlos roh und gekocht verzehrt werden. Roh erinnert es im Geschmack an Karotten (wer hätte es gedacht 😅), gekocht eher an eine Mischung aus Spinat, Petersilie und Möhren.
Am besten nimmst du frisches, knackiges Möhrenkraut aus dem eigenen Garten. Möhren aus dem Supermarkt sind häufig gespritzt, und gerade das Laub kann höhere Pestizidrückstände aufweisen. Daher gilt: am besten Bio, andernfalls vor der Zubereitung gründlich waschen. Verwende immer junge, feine Blätter – die schmecken am zartesten.
Möhrengrün welkt schnell – mit ein paar Handgriffen bleibt es aber mehrere Tage knackig:
Ein Tipp noch: Ist das Kraut nur leicht welk, muss es nicht in den Kompost. Roh schmeckt es dann zwar nicht mehr, für Brühe oder Suppe ist es aber immer noch bestens geeignet. Sobald es allerdings gelb, schleimig oder schimmelig ist, gehört es weg – da hilft auch Kochen nicht mehr.
Das beste Möhrengrün bekommst du natürlich aus eigener Ernte. Möhren lassen sich prima im Garten oder im Hochbeet anbauen – so hast du Wurzel und Kraut frisch zur Hand. Wenn du gerade planst, wo was hinkommt: In der Beetplanung in 5 Schritten zeige ich dir, wie ich dabei vorgehe, und im Hochbeet haben Möhren ohnehin einen guten Platz.
Verwertest du dein Möhrengrün auch? Verrate mir in den Kommentaren dein liebstes Rezept!