Bei Temperaturen von über 30 °C benötigt der Rasen besondere Pflege, um ein Verbrennen zu verhindern. Hier sind die wichtigsten Tipps:
Die wichtigsten Tipps bei großer Hitze
- Den Mäher stehen lassen. Der Rasenmäher sollte bei großer Hitze lieber stehen bleiben. Für den Rasen ist es jetzt besser, wenn er etwas länger ist. Mit längeren Halmen beschattet sich der Rasen selbst und verliert so weniger Wasser. Während der Rasen normal zwischen 3 und 6 cm hoch sein sollte, darf er nun zwischen 4 und 8 cm bleiben.
- Wenn gemäht wird, dann abends. Soll trotz Hitze gemäht werden, sollte das Mähen auf die frühen Abendstunden verlegt werden, so kann sich der Rasen über Nacht regenerieren. Es sollte allerdings nicht zu kurz gemäht werden, es wird eine Länge von ca. 5 cm empfohlen. Der Rasenschnitt sollte nicht mit dem Fangkorb aufgefangen, sondern als dünne Mulchschicht auf dem Rasen liegen bleiben. Die Mulchschicht schützt Rasen und Boden vorm Austrocknen.
- Niemals mittags gießen. Der Rasen sollte nun auf keinen Fall in den Mittagsstunden bewässert werden. Die Wassertropfen wirken wie eine Lupe und verstärken die Hitze der Sonne noch. Gewässert werden sollte morgens, wenn die Sonne noch schwächer und der Boden noch nicht aufgeheizt ist. Ist am Morgen keine Zeit zum Wässern, kann auch am Abend nach Sonnenuntergang gesprengt werden.
- Ausreichend wässern – der Trinkglas-Trick. Es sollte ausreichend gewässert werden, um den Rasen vorm Verbrennen zu schützen. Als Faustregel gilt: Die Bewässerung ist dann ausreichend, wenn die oberen 3–4 cm Erde vom Wasser durchtränkt sind. Das ist etwa nach 10–15 Litern Wasser pro Quadratmeter der Fall. Dieser einfache Trick verrät, wann es reicht: Stelle innerhalb der vom Rasensprenger abgedeckten Fläche ein haushaltsübliches Trinkglas auf. Ist dieses Glas etwa 3–4 cm mit Wasser befüllt, ist der Boden ausreichend getränkt.
- Zwei- bis dreimal pro Woche. Häufiger ist nicht besser – seltener und dafür durchdringend zu wässern, bringt die Wurzeln dazu, tiefer zu wachsen.
Bequemer geht es mit einem Bewässerungscomputer
Wer es hier bequem mag, holt sich Unterstützung von einem Bewässerungscomputer. Diese verrichten – einfach vor dem Rasensprenger geschaltet – die morgendliche Arbeit wie von selbst. Achtet beim Kauf solcher Geräte auf einen Regensensor: So bleibt der Rasensprenger an Regentagen aus und spart Wasser und Geld.
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